Über mich

Hey, mein Name ist Adrian Famula!🙂 Ehrlich gesagt schreibe ich sehr gerne und sehr viel. Nur dann, wenn es darum geht, mich selbst zu beschreiben, gelange ich zum Stocken. Zumindest zu Beginn.

Was ich dir gerne erzählen wollen würde

Einerseits würde ich dir gerne etwas darüber erzählen, wie es dazu kam, dass ich mich in meinem Leben superintensiv mit der Ernährung des Menschen befasst habe und auch heute noch täglich Studien aus der Sport- und Ernährungswissenschaft lese. Anderseits würde ich dir auch gerne von meiner sportlichen Vorgeschichte berichten. Nämlich davon, dass ich eigentlich keine habe.

Denn den Sport habe ich erst im Jugendalter für mich gefunden habe. Kaum zu glauben, oder? Schließlich besteht heute ein Großteil meines Lebens aus der Leidenschaft zum Sport: Studium in Sportwissenschaft, (populär-)wissenschaftliche Blogbeiträge für eine optimale und gesundheitsorientierte Sporternährung, diverse YouTube-Videos zu den Themen Sport und Ernährung und regelmäßiges Sporttreiben (Krafttraining, Radfahren & Mobility-Sessions) sind integrale Bestandteile meiner Lebensausrichtung, meines Berufs und meines Alltags geworden.

Heutiger Stand

Alsbaldig habe ich einen akademischen Abschluss als Sportwissenschaftler (B.A.) und eine Weiterbildung als zertifizierter Ernährungsberater. Irgendwann ist mir jedoch aufgefallen, dass mir weder Studium noch Berufsausbildungen ausreichen würden. Während in Hochschulen und an Universitäten die typischen und teils obsoleten Grundlagen gelehrt werden, sehe ich mich als ambitionierter Leser und Tester der aktuellen Forschungsdebatten. In Ausbildungen werden wiederum wesentlich konservativere Themen behandelt und als “so ist das, das ist die Wahrheit” abgestempelt. Anregungen zur kritischen Reflexion oder Diskussionsrunden mit Lehrenden findet man vergeblich.

Ich folge nicht dem Mainstream – ich mache mein eigenes Ding!

Ich lasse mich nicht ausbilden, ich bilde mich eigenständig weiter. Ich lese nicht nur den derzeitigen Konsens sowie aktuelle Theorien und Forschungsansätze, ich setze sie auch um. Ich sehe nicht das Einzelne, sondern versuche einzelne Ergebnisse in ein Gesamtkonstrukt der ganzheitlichen Gesundheit zusammenzubringen. Mein Ziel ist es, die Ergebnisse aus der Wissenschaft auf die Praxis zu transferieren, zu validieren und für jeden interessierten Menschen verständlich zu machen.

Im Studium wird es auf Dauer langweilig. Das Basiswissen bleibt weitestgehend bestehen. Teils für Jahrzehnte! Wie kann das überhaupt sein? Immerhin finden auf Forscherniveau zum Teil hitzige Diskussionen statt. Unglücklicherweise sind diese oft auf einem so hohen Sprachniveau und zu 99 % auf Englisch, sodass sich kaum ein deutscher Durchschnittsbürger mit diesen Themen auseinandersetzen möchte oder überhaupt die Möglichkeit hierfür hätte. Sollte wiederum die Möglichkeit gegeben sein: Wer hat die nötige Freizeit, ellenlange wissenschaftliche Ausarbeitungen durchzuarbeiten?

Ich liebe es, Studien zu lesen

Seltsamerweise habe ich in genau solchen Dingen Spaß. Jede neue Studie zu einem interessanten Thema motiviert mich dazu, mich nochmals mit der Thematik auseinanderzusetzen. Frag mich nicht, wie es dazu kam. Ich bin einfach so!

Da allerdings solch ein akademisches Niveau dem typischen Bachelor-Studenten offensichtlich nicht mehr zugemutet wird, habe ich mich im Studium zu 90 % gelangweilt. Die nicht ganz so langweiligen Phasen waren Seminardiskussionen mit Dozenten aus der Sportmedizin. Weiterhin waren Diskussionen bzgl. unserer heutigen Ernährungsempfehlungen superinteressant. Schade nur, dass es im Master-Studiengang so nicht weitergeht. Im Gegenteil: Mehr Grundlagen, mehr Statistik und weniger Freiheiten. Ist das noch, was man unter dem Begriff ‘studieren’ versteht?

Seit der Mittelstufe beschäftigt sich Adrian in seiner Freizeit mit sport- und ernährungsmedizinischen Themen. Auf YouTube kennt man ihn unter dem Namen ‚Famulus‘. Diesen Kanal hat er während seiner Abiturzeit gegründet und seitdem wurden seine Videos tausendfach von Schülern, Lehrern und Dozenten angeklickt. Seine Philosophie: »Ausgelernt hat man nie. Jeden Tag lerne ich etwas Neues dazu. Deshalb freue ich mich immer über kritische Rückmeldungen und über konstruktive Kritik zu allem, was du von mir siehst, hörst und liest!«

Du findest ihn unter folgenden (Social-Media-)Plattformen und Webseiten:

Instagram: @athletic_typeone

YouTube: Famulus

Blog: SPORTBIONIER

Adrian Famula

Personal Trainer, Ernährungsberater & Diabetestrainer

  • Diagnose: Diabetes mellitus Typ 1 10% 10%
  • Selbststudium: Was essen wir und warum? 20% 20%
  • Fernstudium zum zertifizierten Ernährungsberater 30% 30%
  • Freiberufliche Tätigkeit als Ernährungs- & Gesundheitsberater 40% 40%
  • Bachelorstudium zum Sportwissenschaftler mit Schwerpunkt Sportmedizin & gesundheitsorientierter Trainingslehre 50% 50%
  • Selbstständigkeit zum Personal Trainer mit Schwerpunkt auf ganzheitlicher Gesundheit & Beratung sowie Betreuung individueller Wünsche, Anliegen und Träume 60% 60%
  • Selbststudium: u. a. Lesen von Studien, Veröffentlichen von Blogbeiträgen, Halten von Seminaren, Geben von Worskhops, Erstellung von Lehrvideos 80% 80%
Darf ich ehrlich zu dir sein?

Darf ich ehrlich zu dir sein?

Da du offensichtlich immer noch da bist, bin ich jetzt mal sehr offen und ehrlich zu dir. Vielleicht auch etwas persönlich und emotional.

Sport und Ernährung sind ja bekanntlich fundamentale Säulen unserer Gesundheit. Als Typ-1-Diabetiker habe ich mich gewissermaßen krankhaft damit auseinandergesetzt, wie der Mensch langfristig und nachhaltig gesund bleiben könnte oder sogar wieder gesund wird (falls sich schon eine chronische, reversible Erkrankung manifestiert haben sollte).

Auch Dozenten, Lehrende und Forscher haben häufig einen Tunnelblick

Dabei ist mir ins Auge gestochen, dass der Großteil aller Dozenten der Fakultät Sport wenig davon ahnten, wie und in welchem Maße die Ernährung einen Einfluss auf unsere Gesundheit hat. Gleichzeitig ist mir aufgefallen, dass sich die Ernährungswissenschaftler gerne von Sport distanzieren. So als würde die Ernährung allein den Bewegungsmangel und das viele Sitzen in unserer Bevölkerung ausgleichen können. Finde den Fehler …

Diese einseitigen Betrachtungsweisen von Fachexperten sind zwar nicht gefährlich, aber uns weiterbringen tun sie auch nicht unbedingt. Erst wenn wir alle Forschungsergebnisse zusammenführen und in der Praxis unter einen Hut bringen, erlangen wir eine vollständige Gesundheitsoptimierung.

Es gibt noch weitere Faktoren zu beachten

Ja, Sport und Ernährung sind nicht alle Säulen der Gesundheit. Zählen wir doch einfach mal ein paar weitere Gesundheitsfaktoren auf, die hinzukommen: Schlaf, Psyche, Stress, Entspannung, Emotionen, soziale Kontakte und soziales Umfeld, Lebensumstände, Gene, Umweltfaktoren, Licht, Sonne, Liebe, Zeit mit sich selbst uvm. Genau aus diesem Grund ist mein Konzept der Gesundheit ein sehr komplexes und ganzheitliches Gerüst, das man nicht in einer alleinigen Sitzung besprechen, geschweige denn umsetzen kann.

Dennoch möchte ich warnen: Tun muss man trotzdem etwas! Unglücklicherweise tummeln sich im Netz zurzeit so viele Gesundheitsgurus herum, die fast schon dramatische Veränderungen innerhalb kürzester Zeit versprechen. Bitte bleibe auf nüchternem Boden! Die Versprechen sind groß und der Zeit- und Geldverlust umso größer. Solche Crash-Kurse oder Programme sind häufig schwierig umzusetzen, monoton, nervenaufreibend und nicht nachhaltig.

Statt an deinen Kräften zu zerren, würde ich dir gerne zeigen, wie man Kräfte und Energie für sich gewinnt. Das Wohl eines Menschen besteht nicht darin, jeden Tag kraftlos und ausgelaugt zu sein. Es gilt: Kräfte sammeln, nutzen und weiter aufbauen. Lass mich dir zeigen, was ich meine! Lass mich dir mit der Positivspirale der Salutogenese (= Gesundheitsentstehung) bekanntmachen, indem wir direkt starten!

Vorher würde ich dich gerne kennenlernen wollen. Nimm einfach Kontakt mit mir auf. Ruf mich an oder schreib mir eine E-Mail – ich freue mich auf dich!

Wer ich tatsächlich bin und wer ich mal war

Wer ich tatsächlich bin und wer ich mal war

Du scheinst ja immer noch dazu sein. Dann möchtest du wahrscheinlich die Geschichte lesen, wie aus einem kleinen, dicken Videospiel-Abhängigen ein ambitioniertier und durchtrainierter Personal Trainer geworden ist, oder?

Na gut, ganz so schlimm war es zu Beginn noch nicht. Ich hatte eine recht aktive Kindheit – als Pokémon-Champ in spe und ambitionierter “Yu-Gi-Oh!”-Trader. Doch danach ging es bergab.

Am Anfang war das Wort … “Game Boy”

Beginnen wir mal in meiner Kindheit. Wenn ich mich zurückerinnern versuche, kommen mir eigentlich fast ausschließlich Szenarien in den Sinn, in denen ich einen Game Boy in der Hand hielt. Für die, die ihn nicht kennen: Der Game Boy war und ist weiterhin die beliebteste Handheld-Konsole auf dem Markt mit unglaublichen 8-Bit. Jetzt fragst du dich vielleicht, was an 8-Bit interessanter gewesen sein muss als in der Realität. Ehrlich gesagt frage ich mich das auch. Doch scheinbar haben Videospiele etwas an sich, was Kinder und Jugendliche fasziniert und in ihre Fantasiewelt anregt.

Videospiele waren ein – wenn nicht der – Hauptbestandteil meiner gesamten Kindheit. Kein Scherz jetzt. Auf dem Game Boy waren es hauptsächlich Mario- und Pokémon-Spiele. Recht früh bekamen mein Bruder und ich ein Upgrade: den Game Boy Light! Damit waren die 8-Bit-Spiele fast schon realitätsgetreu und mit dem dem anschließenden Game Boy Advance SP (auf dem Foto mit dem kleinen Mädchen zu sehen) war ein weiterer Kindheitstraum in Erfüllung gegangen.

Das hätte ich sein können …

Schon in jüngsten Jahren hielt ich den Game Boy in der Hand. Sobald dieser an geschaltet wurde, waren meine Sinne scharf fokussiert auf das Display gerichtet. Mein Körper war noch in der realen Welt anwesend, doch mein Geist transferierte nahezu komplett in die digitale Pixelwelt. Immerhin: Der Game Boy Advance SP hatte schon 32-Bit – fast schon realitätsnah!

Während ich videospieltechnisch diverse Upgrades bekam – später auch die PlayStation 2, ein Nintendo DS Lite, eine Nintendo Wii und selbstverständlich den altbewährten PC – schien mein Körper langsam aber sicher Downgrades zu erhalten. Schon in der Grundschule nahm ich – urplötzlich ab etwa der 3. Schulklasse – drastisch an Gewicht zu. Ich kann mich erinnern, wie ich in der ersten Schulklasse noch so schlank war, dass meine Rippen hervorstachen und mein Bruder dies noch mit ungläubigen Blicken und Kommentaren inspizierte. In der dritten Klasse hatte ich dann eine Wampe. 🤷‍♂

Nein, auch die Wii Fit half nicht (aber es war einen Versuch wert)

Zusammen mit dem Wii Balance Board war die Wii mit ihren Bewegungssensoren doch eine Extraklasse an Bewegung für die Gamer ihrer Zeit. Doch meine Gewichtszunahme ließ sich nicht stoppen. Trotz Wachstum nahm ich nicht nur in die Länge zu. Immerhin aß ich jeden Tag mindestens einen großen Schokoriegel. Du weißt schon … die mit Karamell und Nüssen. Gott, sind die lecker!

„Machen andere Kinder doch auch“, war mein Gedanke. Hätte ich damals gewusst, dass meine Ernährung allgemein eine Katastrophe war und keines der eingenommenen Mahlzeiten wirklich vollwertig, hätte ich mich nicht hundertfach gefragt, weshalb ich denn nicht abnahm. Und damit wäre auch mein Trugschluss aufgelöst gewesen: “Nein, das machen andere Kinder nicht auch. Sie essen auch mal Gemüse, Salate und weniger häufig verarbeitete Produkte als du es tust”, würde ich meinem damaligen Ich heute vielleicht so oder so ähnlich sagen.

Wenn dir das Schicksal eins überbrät ...

Wenn dir das Schicksal eins überbrät …

Mit 13 Jahren – meine Zocker-Karriere lief übrigens weiterhin auf Hochtouren – dachte sich das Schicksal: „Ich verpasse ihm mal eine!“, denn wenn es kein Mensch tut, muss es irgendwie anders passieren. Aber hey, es hätte – zumindest auf Dauer – wesentlich schlimmer kommen können.

Was ist passiert?

Meine Eltern, mein Bruder und ich waren in den Sommerferien in Polen. Dort waren wir regelmäßig in den Schulferien, um auch mal die Familie außer zu besuchen. Sehr häufig waren wir bei meiner mittlerweile verstorbenen Großmutter. Sie hatte, wie man salopp so gerne sagt, “Zucker”. So waren wir alle gewillt und hielten es für eine gute Idee (was sich letztlich tatsächlich als gute Idee herausstellte!), unseren eigenen Zucker im Blut zu messen.

Angefangen haben meine Eltern. Sie maßen ihren Blutzucker – alles okay. Als Nächstes mein Bruder. Mal wieder alles tiptop. Es ergaben sich Blutzuckerwerte zwischen 80-100 mg/dl. Und dann war ich an der Reihe. Keine Ahnung, was damals durch meinen Kopf ging, aber ich habe einfach mal mitgemacht. “Was soll schon sein?”, dachte ich mir. Und dann kam der Wert … über 200 mg/dl.

Um Klartext zu reden: Ein Wert > 200 mg/dl ist nicht normal

Mit über 200 mg/dl hatte ich den Normalwert zwischen 70-120 mg/dl leider knapp verfehlt. Kleiner Spaß … Eindeutig viel zu hoch! Fast doppelt so hoch wie normal!

Selbst wenn man 75 g Traubenzucker in 200 ml Wasser auflöst und in einem Zug austrinkt, steigt der Blutzucker eines Gesunden normalerweise nicht über die 200er-Grenze hinaus an und sinkt auch ganz schnell wieder ab.

Zugegeben: Ich hatte etwas Süßes und ein paar Weizenbrote intus. Mein Blutzucker wäre wahrscheinlich ohnehin leicht erhöht gewesen. Dennoch ist so ein hoher Blutzuckerwert nicht normal im jugendlichen Alter.

Eine Verweis für alle da draußen, die den Text lesen und beim Hausarzt urplötzlich einen hohen Blutzuckerwert oder sogar einen erhöhten HbA1c (“Langzeitblutzucker”) messen sollten: Das kann ein klarer Hinweis für einen (bald) manifestierten Typ-1-Diabetes sein! Und ja, Typ-1-Diabetes ist altersunabhängig.

Das war's mit Essen nach Lust und Laune!

Das war’s mit Essen nach Lust und Laune!

Als wir zurück in Deutschland waren, bekam ich offiziell die Diagnose ‚Diabetes mellitus Typ I‘. Und plötzlich ging es los. Eigentlich waren die Sommerferien gerade vorbei und ich war nur traurig und genervt, dass ich die ersten Schultage verpasst hatte – selbstverständlich “aus gesundheitlichen Gründen”.

Immerhin musste ich für 10 Tage stationär in der Klinik bleiben und geschult werden. Was nun alles auf mich zukommen würde, war mir bis zum ersten Tag im Klinikum noch gar nicht richtig bewusst! Zum Beispiel durfte ich mir ab sofort Insulin per Nadel zuführen … genau: Spritzen!💉

Glücklicherweise hatte ich nie ein Problem mit Nadeln oder Spritzen. Außerdem musste ich lernen, wie man Kohlenhydrate berechnet. „Kohlenhydrate?“, fragte ich gedanklich. Denn ich hatte bis dato keinen Schimmer, was Kohlenhydrate eigentlich sind. Geschweige denn Eiweiße, Fette und andere Nährstoffe in Lebensmitteln.

Klar, ich hatte schon mal von diesen Begriffen gehört, aber auch nur irgendwie nebenher, nichts Ganzes, nichts Halbes und eigentlich konnte ich die ganzen Informationen nicht richtig zuordnen. Wer hätte gedacht, dass die anschließende Schulung bei einer Ernährungsberaterin aus der Klinik der erste Schritt zu meinem beruflichen Werdegang würde …

“Mama, sowas, was sie da macht, könnte ich nicht!”

Ironischerweise meinte meine Mutter noch vor wenigen Jahren, dass ich nach der Diabetesschulung gemeint hätte, ich würde beruflich niemals so etwas wie eine Ernährungsberatung machen können oder wollen. Allerdings scheint damals schon der Grundstein gelegt worden zu sein, der letztlich zu einer kompletten Umorientierung in meinem Leben führte. Beruflich als auch privat.

Anfangs musste ich mich mit Kohlenhydraten auseinandersetzen, um das Insulin richtig dosieren zu können. Danach fragte ich mich, was eigentlich die anderen Stoffe in unseren Lebensmitteln sind: »Schön, ich spritze für Kohlenhydrate, da sie letztlich als Zuckermoleküle im Blut ankommen. Damit sie als Brennstoff in beispielsweise Muskelzellen brauchbar gemacht werden können, müssen sie vom Insulin in die Zelle gebracht werden. Aber was machen dann Fette und Eiweiße in unserer Nahrung?«

Und letztlich hat es mich nicht nur interessiert, was diese Stoffe für Primäraufgaben haben, sondern wie sie generell in unserem Körper wirken. Auch haben mich die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Stoffen in unserem gesamten Metabolismus interessiert. Ich wurde urplötzlich richtig wissbegierig.

… und habe angefangen zu kochen.

Das Ende der Geschichte? Noch lange nicht!

Einen Abschluss gibt es nicht – und es ist auch noch lange kein Ende in Sicht. Parallel zu Beginn meines Sportstudiums begann ich ein Fernstudium zum Ernährungsberater. Dieses schloss ich in der Regelstudienzeit ab und hatte erstmal die Nase voll, da ich den Lernaufwand von zwei gleichzeitig laufenden Studiengängen etwas unterschätzt hatte. Immerhin hatte ich nebenbei auch noch gearbeitet.

Anfang 2018 begann ich mich als Ernährungsberater selbstständig zu machen. Neben meinem Studium. Weiterhin lese ich fleißig die neueste Literatur zum Thema Ernährungswissenschaft. Ich liebe es, neue Reviews und Meta-Analysen zu vergleichen und auszuwerten. Wenn es die Zeit zulässt, veröffentliche ich einige interessante Erkenntnisse auf meinem Blog, auf SPORTBIONIER oder auf meinem YouTube-Kanal ‘Famulus‘.

Aus Zwang wurde Wissen. Aus Wissen wurden Fragen. Aus Fragen wurden Antworten. Aus Antworten wurde Leidenschaft.

Ernährung allein reichte mir nicht aus – da war noch mehr!

Mit 16 Jahren habe ich mit Kraftsport begonnen. Hatte ich schon erwähnt, dass ich mich früher nie langfristig und nachhaltig für eine Sportart begeistern konnte? Beim Krafttraining, angefangen mit dem klassischen Muskelaufbautraining, war es irgendwie anders. Ich wurde buchstäblich ein neuer Mensch.

Meine Geschichte fing ab jetzt gerade erst an!

Meine Geschichte fing ab jetzt gerade erst an!

Heute könnte ich ein Lied darüber singen, was das Krafttraining in meinem Leben veränderte. Aber halten wir uns kurz. Oder versuchen wir es zumindest. Denn die Effekte des Krafttrainings sind beeindruckend weitreichend. Von körperlichen Veränderung bis hin zu psychischen Effekten hat man alles inklusive. Es gibt ausschließlich positive Nebenwirkungen.

Tatsächlich hätte mein Start kaum besser sein können. Krafttraining ist die Grundlage für nahezu jede Sportart und für eine allgemeine, gesunde Fitness. Du möchtest abnehmen? Krafttraining! Du möchtest deine Kraft steigern? Krafttraining! Du möchtest schneller werden? Krafttraining! Du möchtest beweglicher werden? Krafttraining! Du möchtest deine Ausdauer verbessern? Krafttraining! …

Krafttraining ist ein unterschätztes “Tool” für Fitness und Gesundheit

Was anfangs vielleicht etwas widersprüchlich wirkt, erweist sich am Ende als Wahrheit. Krafttraining wirkt auf dem ersten Blick nicht wie die funktionellste Sportart, aber der erste Eindruck täuscht. Krafttraining kann sehr speziell und spezifisch konzipiert werden. Das ist auch der Grund, weshalb ich hierin meine Expertise aufgebaut habe.

Ich bin sehr froh, dass mein Studium in Sportwissenschaft gemacht habe. Andernfalls hätte ich vermutlich meinen Horizont nie so stark erweitern können. Dennoch möchte ich betonen, dass ich davon überzeugt bin, dass zum Thema Krafttraining weiterhin Desinformationen bestehen. Insbesondere in der Medizin – und davon habe ich mich mehrfach überzeugen lassen – besteht Forschungs- und Korrekturbedarf in diverser Standardliteratur.

Und, wie sieht’s bei dir aus?

Sag mir: Hast du schon eine Vorstellung, was dein nächster Schritt ist? Falls ja, dann freut es mich sehr! Und falls nein, dann ist das auch nicht weiter schlimm. Manchmal sollte man sich die Zeit nehmen, und erst einmal mehrere Nächte darüber schlafen, was man wirklich im Leben erreichen will!

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Meine Mission?

Dich ans Ziel bringen!

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Schreib mir einfach. Ich beantworte sie dir gerne!